Schlichtung und Wahrheit

Nach dem Schock der Rechtlosen zum Schlichtungsende wird deutlich, daß noch viel Arbeit zu tun ist, bis in unserem Land wieder transparente und rechtlich faire Verhältnisse herrschen, in dem nicht Gefälligkeitsgutachten zu geltendem Recht führen und die Gewaltenteilung in absolutistischer Manier aufgelöst und instrumentiert wird.
Heiner Geißler bekommt dabei zunehmend schlechte Noten. Chuzpe, aber keinen Mumm habe er gezeigt. Dabei trifft es den Falschen, denn die regieren tragen hierfür die Verantwortung. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu:

"Noch nicht einmal das minimale Gebot wagte er einzuhalten, nämlich Folgerichtigkeit: Bis zum Abschluss des Stresstests keinen Baustopp zu verhängen, ist ein unbegreiflicher handwerklicher und ein fataler politischer Fehler". ... und ..."die Schlichtung [war] in Wahrheit keine Entscheidungsfindung, sondern der Versuch, die Ohnmächtigen mit dem harten Faktum ihrer feststehenden Niederlage zu versöhnen. Sie war therapeutisch angelegt, nicht offen. Man lieh ihnen nicht das Recht, nur das Ohr."