Die SPD soll ihre Position revidieren und auf die Faktenlage eingehen

20.04.2011

Expertennetzwerk sendet Schreiben an Sigmar Gabriel SPD

Das Expertennetzwerk aus Architekten, Ingenieure, Juristen und Unternehmer für K21 und gegen S21 hat einen Brief an Sigmar Gabriel geschrieben. Dazu wurden noch Positionspapiere von den 4 Gruppen im Expertennetzwerk und den 3 unterstützenden Gruppen in einer Mappe mitgeschickt. Der Brief wurde gestern früh vor 09:00 Uhr per Bote im Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg, Empfang nur auf Unterschrift, übergeben. Diese Information und der Brief ging auch per Email mit Anlagen separat an Nils Schmid.

Wir sind in unserem Verbund aus Juristen, Architekten, Ingenieuren und Unternehmern überzeugt, unterstützt vom Aktionsbündnis, von den Gewerkschaftern und von den Theologen gegen Stuttgart 21, dass das Projekt Stuttgart 21 mit den zwei Teilen "Tiefbahnhof Stuttgart" und "Schnellbahntrasse Wendlingen - Ulm" aufgrund der mangelnden Leistungsfähigkeit und der Bau- und Kostenrisiken neu zu bewerten ist. In der derzeitigen Situation und der Diskussion mit seinen Parteigenossen in Baden-Württemberg soll Sigmar Gabriel auf jeden Fall auch die Argumente der Befürworter der Kopfbahnhof-Lösung kennen.

Die SPD muss ihre Position dazu revidieren und auf den Stand der bekannten Fakten und Umstände bringen.